Warum Investoren wieder Altbau kaufen.
Ein bauphysikalischer Realitätscheck in neun Lektionen — über Dämmsysteme, Lebenszyklen und die Substanz, die auch in hundert Jahren noch reparierbar ist.
Ein kompakter System-Check für alle, die Immobilien kaufen oder halten. Sie lernen, ein Gebäude nicht nach seiner Effizienzklasse zu bewerten, sondern nach dem, was es über seinen gesamten Lebenszyklus kostet. Danach gehen Sie mit dem Blick eines Bauingenieurs durch jede Besichtigung.
Ein Energieausweis bewertet eine Rechnung. Nicht ein Gebäude.
Was der Markt verkauft
- Die luftdicht verpackte Dämmfassade mit A+-Ausweis gilt als Nonplusultra — bewertet wird dabei ein Rechenwert, nicht die Lebensdauer der Konstruktion.
- Nach 30 bis 40 Jahren wird aus dem effizient gerechneten Aufbau ein rissanfälliger, untrennbar verklebter Verbund, der als Sondermüll entsorgt werden muss.
- Diese Entsorgungskosten stehen in keinem Exposé und in keiner Finanzierungsrechnung — anfallen werden sie trotzdem, bei Ihnen.
- Das Gründerzeithaus gilt gleichzeitig als Sanierungsrisiko, obwohl seine tragende Substanz seit über hundert Jahren nachweislich steht.
Was die Bauphysik sagt
- 51 cm Vollziegelmauerwerk, kombiniert mit kapillaraktivem Sumpfkalk und Lehmputz, reguliert Feuchte ohne Technik und ohne Verschleißteile.
- Jede Schicht bleibt einzeln reparierbar. Das ist der eigentliche Renditehebel: Sie bessern punktuell aus, statt ein Verbundsystem komplett zu ersetzen.
- Die graue Energie im Bestand ist längst investiert. Eine durchdachte Altbausanierung ist rund 50 % klimaschonender als ein Ersatzneubau.
- Sie bewerten ein Objekt künftig nach Materialqualität und Reparierbarkeit — und erkennen den Unterschied zwischen Substanz und Bautrend.
Vier Module, neun Lektionen — vom Problem zum Beweis.
Die Module bauen aufeinander auf: erst die Fehlrechnung, dann die Physik dahinter, dann die Zahlen, dann Ihre Konsequenz daraus.
Die Lebenszyklus-Lüge — das Problem
Warum die Rechnung eines Gebäudes erst über den vollen Lebenszyklus aufgeht und ein gutes Rating auf dem Papier nichts darüber aussagt, was die Fassade nach vier Jahrzehnten kostet.
- Die 43-Jahre-Falle
- Der Energieausweis-Bluff
Bauphysik unzensiert — die Analyse
Der Systemvergleich über 150 Jahre: Wie ein Wärmedämm-Verbundsystem altert, was massives Ziegelmauerwerk konstruktiv anders macht und warum Reparierbarkeit der wichtigste Wert einer Konstruktion ist.
- Die Plastik-Fassade
- Das 150-Jahre-System
- Das Reparatur-Gesetz
Sachwert statt Sondermüll — der Beweis
Graue Energie als Renditehebel, und was empirische Verbrauchsdaten tatsächlich über die Heizkosten eines massiven Altbaus zeigen — jenseits der Theoriewerte aus dem Energieausweis.
- Die versteckte CO2-Rendite
- Der Heizungs-Mythos
Ihr Investment-Shift — die Transformation
Der Röntgenblick fürs Exposé: dauerhafte Materialqualität von synthetischen Bautrends unterscheiden, die vermeintlichen Nachteile eines Gründerzeithauses zu Argumenten gegenüber der Bank machen — und erkennen, wann Sie für die Sanierung selbst ein System brauchen.
- Vom Blender zum echten Sachwert
- Der sichere Sanierungs-Fahrplan
Ich bin Thomas Tergan.
Bau- und Wirtschaftsingenieur, DGNB-Consultant und Auditor. Mein Arbeitsalltag besteht daraus, Bestandsgebäude zu bewerten — und zu entscheiden, was erhalten wird und was nicht.
In dieser Arbeit sehe ich regelmäßig dieselbe Rechnung schieflaufen: Ein Gebäude wird nach dem bewertet, was der Energieausweis für den Betrieb verspricht, nicht nach dem, was seine Konstruktion über 50 oder 100 Jahre tatsächlich kostet. Wer Herstellung, Instandhaltung und Rückbau mitrechnet, kommt bei vielen Bauteilen zu einem anderen Ergebnis als der Markt.
Dieser Kurs ist der kompakte Durchgang durch genau diese Rechnung. Keine Ideologie, sondern Bauphysik, Lebenszykluskosten und die Frage, welche Konstruktion man in dreißig Jahren noch reparieren kann.
Was der System-Check enthält.
4 Module, 9 Lektionen
Kompaktes Format: vom Lebenszyklus-Problem über die Bauphysik bis zur Konsequenz für Ihre nächste Besichtigung.
Der 150-Jahre-Systemvergleich
Dämmstoff-Verbundsystem gegen massive, reparierbare Altbausubstanz — durchgerechnet über den vollen Lebenszyklus.
Der Röntgenblick fürs Exposé
Woran Sie echte Materialqualität erkennen und welche Angaben in einem Exposé nichts über die Dauerhaftigkeit aussagen.
Ihr Investment-Fahrplan
Wie Sie die scheinbaren Nachteile eines Gründerzeithauses gegenüber der Bank zu belastbaren Argumenten machen.
Ein Fehlkauf kostet mehr als jede Weiterbildung.
Die Entsorgung eines verklebten Wärmedämm-Verbundsystems ist kein Posten, den ein Exposé ausweist — sie fällt trotzdem an, und zwar bei dem, dem das Haus dann gehört. Wer diese Rechnung vor dem Kauf aufmacht, entscheidet auf einer anderen Grundlage.
Der System-Check gibt Ihnen diese Rechnung in vier Modulen — einmal gelernt, anwendbar auf jedes Objekt, das Sie sich künftig ansehen.
37 €
einmalig, inkl. MwSt.
Regulärer Preis: 97 € einmalig
Kurs freischalten →Sicherer Checkout über unsere Kursplattform
Sie wissen jetzt, was Sie kaufen. Als Nächstes kommt das Wie.
Die letzte Lektion dieses Kurses endet genau dort, wo die nächste Aufgabe beginnt: Sie haben sich für die Substanz entschieden — jetzt muss die Sanierung geplant, kalkuliert und vergeben werden.
Dafür gibt es den Sanierungs-Code: sieben Module von der Bestandsaufnahme über den Bauzeitenplan bis zur Handwerker-Vergabe.
Zum Sanierungs-Code →Die beiden Kurse im Verhältnis
- Der Styropor-Betrug beantwortet die Frage vor dem Kauf: Welche Substanz ist ihr Geld wert?
- Der Sanierungs-Code beantwortet die Frage nach dem Kauf: Wie bringen Sie diese Substanz sicher durch die Sanierung?
- Beide funktionieren einzeln. Zusammen decken sie den Weg von der Besichtigung bis zur Vergabe ab.
Fragen vor Ihrer Anmeldung
Für wen ist dieser Kurs gedacht?
Für alle, die eine Immobilie kaufen oder ein Portfolio halten und vor der Frage stehen, ob Neubau oder Bestand die bessere Entscheidung ist. Der Kurs setzt keine Baupraxis voraus — er erklärt die bauphysikalischen Zusammenhänge so, dass Sie sie bei der nächsten Besichtigung selbst anwenden können.
Ist das ein Sanierungskurs?
Nein. Dieser Kurs ist ein Bewertungskurs: Er beantwortet die Frage, welche Bausubstanz ihr Geld wert ist und warum. Die Umsetzung — Bestandsaufnahme, Budget, Bauzeitenplan, Vergabe — ist Gegenstand des Sanierungs-Codes.
Was kommt nach diesem Kurs?
Modul 4 endet mit dem Sanierungs-Fahrplan und damit an der Schwelle zur konkreten Planung. Wenn Sie an dieser Stelle weitergehen wollen, ist der Sanierungs-Code der direkte Anschluss. Für ein konkretes Objekt können Sie jederzeit eine 1:1-Beratung bei mir buchen; sie ist separat buchbar und in keinem Kurspreis enthalten.

